Christliche Werte

Gottesmutter-Ikone in Flüchtlingsunterkünfte

Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg (l.) segnete das Heiligenbild der Muttergottes in der Malteser Flüchtlingsunterkunft in Lippstadt. Außerdem auf dem Foto (v.l.): Mariam Hamdouni, Leiterin Infotheke, Sonja Burgund, Einrichtungsleiterin, Ioannis Giaslanis, stellv. Einrichtungsleiter, und Alev Dogan, Leiterin Betreuung.

 

Erzbistum. Die Malteser haben in ihren Flüchtlingseinrichtungen hochwertige Drucke der „Gottesmutter von Philermos“ angebracht.

„Weil wir Christen sind, helfen wir allen Menschen, die unserer Hilfe in der Not bedürfen. Dass wir Christen sind, wollen wir mit dem Bildnis der Gottesmutter zeigen“, charakterisiert Msgr. Prof. Peter Schallenberg, Moraltheologe an der Paderborner Theologischen Fakultät und Diöze­san­seelsorger der Malteser, die Aktion. Prof. Schallenberg besuchte alle Malteser Flüchtlingshilfe-Einrichtungen im Erzbistum, um die Ikonen zu segnen.

„Als Malteser stehen wir in einer großen, über 900-jährigen Tradition der Hilfe am Nächsten. Wir hoffen, dass mit dem Einzug der Gottesmutter deutlich wird, was uns Malteser im Fundament ausmacht und woran wir glauben: an die Liebe Gottes zu uns Menschen, auch und besonders in Zeiten der Not“, ergänzt Schallenberg.

Schon seit dem 14. Jahrhundert haben die Malteser eine enge Beziehung zu der Ikone: In dieser Zeit übernahmen sie die Verantwortung für die als wundertätiges Gnadenbild verehrte Ikone. Benannt ist sie nach einem gleichnamigen Berg auf der Insel Rhodos, wo sie in einer Einsiedelei von einem „Freund der Einsamkeit“ (Phil-eremos) beherbergt wurde.

Gut eintausend Jahre haben Menschen schon vor diesem Bild gebetet.

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