Den Glauben gefeiert

Ein Kommentar von Matthias Nückel

Im Vorfeld des Weltjugendtages hatte es einige Befürchtungen gegeben. Skeptiker fragten, ob ein so kleines Land wie Panama eine solche Großveranstaltung überhaupt „stemmen“ könne. Andere wiederum fürchteten, dass der Missbrauchsskandal, der die katholische Kirche weltweit erschüttert, das Treffen der jungen Menschen beeinträchtigen könnte.

Fröhlicher Einzug zum Gottesdienst in San Isidro / Foto: Youpax

 

Beides erwies sich als falsch. Am Ende waren die Pilgerinnen und Pilger aus aller Welt voll des Lobes für die Organisatoren des Weltjugendtages. Die Herzlichkeit und die Gastfreundschaft der Lateinamerikaner waren überwältigend. Und auch der Missbrauchs­skandal tat der Veranstaltung keinen Abbruch. Papst Franziskus sprach das Thema zwar einige Male an, doch es war nicht beherrschend.

Es gab schließlich auch viele andere wichtige Themen, mit denen sich die jungen Christinnen und Christen beschäftigten. Sie lernten die soziale Situation ihrer Gastgeber mit deren alltäglichen Probleme kennen und besuchten auch Sozialprojekte. Diese Erfahrungen werden sie mitbringen in ihre Heimatgemeinden und an ihre Schulen, Universitäten oder Arbeitsplätze. Das wird der Kirche hierzulande ebenso guttun wie der Gesellschaft. Der Blick über den Tellerrand hat noch niemandem geschadet.

Vor allem aber feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weltjugendtages ihren Glauben. Und allen Pro­blemen zum

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