Der Glaube in der Popmusik

St.-Aegidius-Chöre in Rheda-Wiedenbrück bereiten ein ganz besonderes Konzert vor

Rheda-Wiedenbrück (wl). Seit Anfang des Jahres wird schon geprobt. Dann steigt das erste Popkonzert der Kinder und Jugendlichen der St.-Aegidius-Chöre seit acht Jahren. Dafür haben sie sich auf die Suche gemacht nach ihrem Glauben in der Popmusik. Unterstützt werden sie dabei vom Erzbistum Paderborn.

Für ihr Konzert schauten sich die Kinder und Jugendlichen die Texte genauer an und hinterfragten die Inhalte. Wenn es um Glück, Liebe, Freude am Leben, Fröhlichkeit, also um wichtige Werte im Leben ging, dann kamen die Lieblingslieder der Sänger in die engere Wahl. Herausgekommen ist dabei eine bunte, erstaunliche Mischung aus alten Popstücken etwa von den Beatles, aktuellen Hits wie „No Roots“ oder aber Songs von Kultmusikern wie Michael Jackson oder Phil Collins. So entstand der Inhalt von „Das Konzert 2018“, das am Samstag, 16. Juni, in der Hubertus-Schützenhalle Batenhorst stattfindet. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Kinder- und Jugendchöre werden unterstützt vom Erwachsenen-­Ensemble Cantemus St. Aegidius sowie musikalisch von den beiden Gitarristen Julius Büscher und Markus Kübler, am Bass von Meik Wissel, Guido Schultefrankenfeld am Schlagzeug und David Sagemüller am Keyboard. Die Gesamtleitung des Konzertes liegt in den Händen von Kantor Jürgen Wüstefeld, der schon bei den Proben sichtlich Freude an der Sache hat, weil viel Begeisterung mitschwingt.

Das letzte Popkonzert liegt acht Jahre zurück. „Es war einfach mal wieder an der Zeit“, erzählt Anja Ramsel vom Förderverein der Chöre. Da die St.-Aegidius-Kirche noch eingerüstet ist, sind sie auf die Hubertus-Schützenhalle mit einem festen Dach über dem Kopf umgeschwenkt. „Die Akustik ist dort perfekt und es können locker 600 bis 800 Zuschauer hinein“, erklärt Anja Ramsel. „So eine große Resonanz würden sich die Akteure auch wünschen.“

Als Hauptsponsor konnte das Organisationsteam das Erzbistum Paderborn gewinnen. Aus dem Fördertopf „Sounds Go(o)d“ für christliche Popularmusik werden die jungen Sänger unterstützt. Weitere Sponsoren aus der Region konnten gewonnen werden, sodass die Aktiven sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren können. Für Jürgen Wüstefeld ist es wichtig, dass durch Projekte wie dieses auch die Gemeinschaft in der Gruppe gepflegt wird. „Ich finde es gut, wenn am Ende ein vorrangig selbstständig erarbeitetes Popkonzert entsteht, bei dem sich die Teilnehmer einbringen mit ihren Ideen, mit Choreografien, mit Kleidungsvorschlägen oder auch als Solist glänzen“, erklärt Wüstefeld. Teilnehmen werden etwa 100 Sänger, angefangen bei den Kindern im Alter von 9 und 10 Jahren über die Jugend im Alter zwischen 10 und 20 Jahren und dem Ensemble Cantemus der Erwachsenen.

Karten zum Preis von 15 Euro (Schüler und Studenten zahlen 10 Euro) gibt es bei allen beteiligten Sängern sowie in den Buchhandlungen Rulf, Güth und Lesart in Rheda-­Wiedenbrück.

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