Erst der Affe …

Ein Kommentar von Matthias Nückel

Gut 21 Jahre, nachdem in Schottland mit dem Schaf „Dolly“ erstmals ein Säugetier geklont worden ist, melden chinesische Forscher einen weiteren „Erfolg“. Ihnen ist es nach eigener Darstellung erstmals gelungen, Affen zu klonen. Mindestens 40 Tage hätten die zwei Affen überlebt.

Foto: Ruth Rudolph / pixelio

 

thisch noch erheblich bedenklicher ist das Klonen von Affen. Denn das könnte ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Klonen von Menschen sein.

Vor allem in Deutschland wird auf diese Gefahren hingewiesen. In anderen Ländern gibt es ethisch weniger Bedenken gegen das Klonen. Dort sieht man vor allem die Vorteile für die Medizin.

Die Frage jedoch ist, ob man wirklich alles darf, was man kann! Menschen zu klonen, damit sie dann als „Ersatz­teillager“ für andere dienen, ist kein wirklicher medizinischer Fortschritt. Und Menschen für die Armee zu klonen, damit ein Staat gute Kämpfer hat, das wäre ein widerwärtiges Verbrechen.

Im Moment klingt das alles noch utopisch. Doch es ist nicht ausgeschlossen, dass solche Horrorvisionen einmal Wirklichkeit werden. Wenn der Mensch – der Forscher und Wissenschaftler – sich jedoch immer mehr zum Gott aufspielt, dann ist der Anfang vom Ende der Menschheit eingeläutet.

Einzelheiten, was die Wissenschaftler genau gemacht haben, sind nicht bekannt. Die Chinesen lassen sich nicht so gerne in die Karten schauen. Dennoch zeigt die Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift, auf welchem Weg die Forscher sind.

Schon das Klonen des Schafes „Dolly“ war umstritten. E

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