Immer ansprechbar, wenn Hilfe gefragt ist

Ludger Kuper von der Kolpingsfamilie Neuenkirchen erhält Ehrenzeichen

Rietberg-Neuenkirchen. Ludger Kuper von der Kolpingsfamilie Neuenkirchen ist mit dem bronzenen Ehrenzeichen des Kolping-Diözesanverbandes ausgezeichnet worden.

Das diözesane Kolping-Ehrenzeichen an Ludger Kuper (Mitte) überreichten (v. l.): Christian Schlingschröder (Vorsitzender Bezirk Wiedenbrück), Marion Rehkemper (Vorsitzende ­Kolpingsfamilie Neuenkirchen), Diözesansekretär Thorsten Schulz und Marc Fissen­ewert (Vorsitzender Westerwiehe).

 

Marion Rehkemper, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Neuenkirchen, und Kolping-Diözesansekretär Thorsten Schulz würdigten das Engagement Kupers, der seit 1972 Mitglied in der Kolpingsfamilie ist und rund 40 Jahre im Vorstand mitgearbeitet habe. Von 1982 bis 2000 war Ludger Kuper Vorsitzender der Kolpingsfamilie und Mitglied im Kolpinghaus e. V. Viele Jahre habe er zudem als zweiter Vorsitzender des Kolpinghaus e. V. Verantwortung übernommen. Außerdem organisiert er seit vielen Jahren die Altkleidersammlung. „Er ist immer ansprechbar, wenn Hilfe gebraucht wird“, sagte Marion Rehkemper.

Das Engagement des Kolpingbruders Ludger Kuper habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Kolpingsfamilie Neuenkirchen als eine „lebendige Gemeinschaft“ erkennbar sei, sagte Diözesansekretär Thorsten Schulz. Entsprechend dem Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland „Verantwortlich leben, solidarisch handeln“ habe er das gesellschaftliche und kirchliche Leben vor Ort mit geprägt. „Dieses besondere Engagement verdient Dank und Anerkennung“, so Schulz.Darüber hinaus wurden bei der Feier des Kolping-Gedenktages der Kolpingsfamilien Neuenkirchen und Wester­wiehe 36 Jubilare für ihre Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk geehrt, darunter 26 von der Kolpingsfamilie Neuenkirchen. Drei Mitglieder sind seit 70 Jahren dabei, ein Mitglied 65 Jahre. Zehn Mitglieder der Westerwieher Kolpingsfamilie sind 25 und 50 Jahre der Gemeinschaft treu.

Die Neuenkirchener Vorsitzende Marion Rehkemper berichtete aus der Chronik, wie das Vereinsleben vor 70 Jahren ausgesehen habe. Das 1927 erbaute Kolpinghaus wurde 1939 zwangsweise an die Gemeinde verkauft. Zum Kriegsende musste das Haus für unterschiedliche Zwecke herhalten – etwa als Schulraum, Soldatenküche oder Notquartier für durchziehende ehemalige Fremdarbeiter. Schließlich konnte 1946 das Kolpinghaus zurückgekauft werden. Die Kolpingsfamilie war inzwischen wieder auf 230 Mitglieder angewachsen und konnte 1949 das 50-jährige Jubiläum feiern.

Mit dem Thema „Kolping auf dem Weg in die Zukunft“ befasste sich Diözesansekretär Thorsten Schulz. Er gab Einblicke in den bundesweiten Zukunftsprozess und stellte inhaltliche Schwerpunkte vor.Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Neuenkirchen und Westerwiehe feierten bereits am Vorabend mit ihrem Präses Augustinus Dröge einen gemeinsamen Gottesdienst zum Gedenken an ihren Verbandsgründer Adolph Kolping.

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