Kolping-Diözesanpräses verabschiedet

Nach acht Jahren für das Kolpingwerk wird Ansgar Wiemers Pastor in einem Pastoralen Raum

Neben vielen geladenen „Kolpingern“ waren Vorgänger im Amt des Kolping-Diözesanpräses und die Kolpingleitung aus Köln und Paderborn zur Verabschiedung von Diözesanpräses Ansgar Wiemers zugegen: Diözesansekretär Thorsten Schulz, Diözesangeschäftsführer Wolfgang Gelhard, Bundessekretär Ulrich Vollmer, Dompastor Msgr. Alois Schröder, Diözesanpräses Ansgar Wiemers, Weihbischof Manfred Grothe, der ehemalige Generalpräses Msgr. Heinrich Festing, Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg und die stellvertretende Diözesanvorsitzende Else Garske (v. l.). Foto: Wilhelms

 

Paderborn (auwi). Auf den Tag genau nach acht Jahren endet für Ansgar Wiemers am 31. August die Beauftragung als Kolping-Diözesanpräses, geistlicher Leiter der Kolpingjugend und Präses der Kolpingsfamilie Paderborn-Zentral. Zahlreich war die Gästeschar, die dem Priester im Dienste Kolpings den Abschied ein wenig verschönte und ihm Dank sagte.

Unter den Gästen waren auch einige seiner Vorgänger im Amt als Diözesanpräses wie der langjährige Generalpräses des Kolpingwerkes Msgr. Heinrich Festing, Weihbischof Manfred Grothe und der Ehrenbundespräses und heutige Dompastor Msgr. Alois Schröder. Aus Köln waren der amtierende Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg und der Bundessekretär Ulrich Vollmer zur Feierstunde nach Paderborn gekommen. Beim Empfang im Kolping-Forum „Aspethera“ begrüßten die stellvertretende Diözesanvorsitzende Else Garske und der neue Diözesansekretär Thorsten Schulz die zur Verabschiedung erschienenen Gäste: eine große Schar Verantwortlicher aus den Bezirksverbänden, langjährige Weggefährten und Mitarbeiter aus dem Kolpingwerk.

Gerne erinnert sich Else Garske an die Zeit mit Ansgar Wiemers in ihrem Heimatort Meschede zurück. Der Geistliche war dort von 2000 bis 2004 Vikar und als Präses der dortigen Kolpingsfamilie tätig.

In ihrer Laudatio lobte Else Garske das Wirken von Ansgar Wiemers in seiner Amtszeit, in der dieser wesentlich zur Weiterentwicklung des Kolpingwerkes und der Kolpingjugend beigetragen hat.

Im Rückblick auf die vergangenen acht Jahre waren da das jährliche Libori-Fest mit der Andacht an dem unter Wiemers in die Busdorfkirche übertragenen Kolping-Reliquiar, die Diözesankolpingtage 2009 in Paderborn und 2014 in Altenhundem, die Werl-­Wallfahrten des Kolping-Diözesanverbandes in den Jahren 2011 und 2016 oder die Romfahrt 2011 anlässlich der Seligsprechung Adolph Kolpings vor 20 Jahren. Ebenso lag Wiemers die Aus- und Fortbildung der geistlichen Leiter in den Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden am Herzen. „Der größte Dank gilt jedoch deinem täglichen Einsatz für die Kolpingsfamilien, für die Kolpingjugend und für die Mitarbeiter des Kolpingwerkes“, machte Else Garske deutlich. Bundessekretär Ulrich Vollmer richtete Grüße des vorherigen Paderborner Diözesanpräses und heutigen Bundespräses Josef Holtkotte aus. Dieser konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

„Ich bin dankbar für alles, was ich in den acht vergangenen Jahren bei Kolping sowohl im Erwachsenenbereich als auch als geistlicher Leiter der Kolpingjugend habe lernen dürfen“, ergriff der scheidende Diözesanpräses zum Schluss das Wort und wünschte allen bei Kolping Gottes Segen, alles Gute, viel Mut, Gottvertrauen und Freude an der Arbeit im Geiste Adolph Kolpings. Besonders dankte er seinen engsten Mitarbeiterinnen Karin Stein und Silke Schäfers: „Ich wünsche dem Kolping-­Diözesanverband weiterhin so engagierte Mitglieder und Mitarbeiter, wie ich sie immer wieder erlebt habe.“

Zum 1. September wird Ansgar Wiemers seine neue Tätigkeit als Pastor in der Pfarrei St. Liborius Paderborn, in der Pfarrei St. Julian Paderborn und im Pastoralverbund Paderborn Süd-Ost-Dahl aufnehmen.

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