Viel versteckte Armut

  • 09.01.2019

Kreis Unna (CV/emp). Betroffenheit, so kann man eine der Reaktionen beschreiben, die das Ende des „Lotse“-­Projektes zum 31. Dezember 2018 auslöste. Mit Ablauf der Fördermittelzahlung aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) ist eine Fortführung des Projektes nicht mehr möglich. Und dabei gibt es „unerwartet viel versteckte Armut“, so lautet die Kurzfassung der Schlussbilanz.

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Eine Kippa als Mutprobe

  • 09.01.2019

Detmold. „Wie und ­warum jüdisches Leben wieder deutsch sein kann“: Diese Überschrift stand über einem Vortrag über das jüdische Gemeindeleben in Deutschland. Zu Gast im Haus Münsterberg in Detmold war dazu Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein. Eingeladen hatten ihn die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe sowie die evangelische Kirche und Studierendengemeinde.

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Mobil sein ohne Autos und Abgase

  • 03.01.2019

Dortmund-Brackel. In Deutschland sind rund 47 Millionen Pkw zugelassen. Damit könnte, wie der Politikwissenschaftler Andreas Knie augenzwinkernd beim Querdenker-Abend in der Dortmunder Kommende anmerkte, jeder Bundesbürger auf einem Vordersitz Platz nehmen. Doch Komfort hin oder her, im Gespräch mit Dozent Richard Geisen machte der Mobilitätsforscher sofort deutlich, dass diese hohe Zahl an Autos nicht mehr tragbar sei. Die Umwelt werde viel zu sehr belastet, abgesehen von den Problemen, die der Massenverkehr auf den Straßen mit sich bringe, und den Schwierigkeiten ausreichend Parkplätze im öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.

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Aufbruch in die Demokratie

  • 03.01.2019

Detmold (-haus). Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Entstehung der ersten deutschen Demokratie zeigt das Lippische Landesmuseum Detmold in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Detmold eine Sonderausstellung zur Revolution von 1918/19. Die Ereignisse werden nicht nur in ihrem historischen Zusammenhang, sondern auch in ihrer Bedeutung für die Gegenwart begreifbar gemacht – die Revolution vor 100 Jahren war der Aufbruch in die Demokratie.

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Aus 2 400 Kehlen

  • 03.01.2019

Siegen (kp). Etwa 2 400 singfreudige Menschen haben erstmals im Siegener Leimbachstadion gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Eingeladen hatten zu diesem Ereignis die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Siegerland-Wittgenstein-Olpe (ACK) und die Sportfreunde Siegen.

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Was Senioren wünschen

  • 19.12.2018

Arnsberg (jon). Mit einer ungewöhnlichen Aktion vor Weihnachten macht der Caritasverband Arnsberg-­Sundern auf die Wünsche von Senioren aufmerksam. Denn auf deren Weihnachtswunschliste stehen ganz oben so einfache Dinge wie ein Besuch, zusammen spielen oder einkaufen gehen.

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Konzeption zukunftsfähig machen

  • 19.12.2018

Schloß Holte-Stukenbrock. Polizeiseelsorge findet häufig im Verborgenen statt: im persönlichen Gespräch nach einem schwierigen Einsatz, beim Ethik-Unterricht an Polizeischulen. Auch wenn diese ganz spezielle Seelsorge also naturgemäß nicht im Licht der Öffentlichkeit steht, ist sie in mehrfacher Hinsicht wichtig. Doch auch sie steht vor dem Problem, dass es zu wenig pastorales Personal gibt. Die Diözesanjahreskonferenz der Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn in der Landespolizeischule Schloß Holte-Stukenbrock befasste sich deshalb mit der „Konzeption der Polizeiseelsorge“ und der Frage, wie sie in Zukunft funktionieren kann.

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Von Anstand, Moral und Respekt

  • 13.12.2018

Siegen (kp). Zum ersten Mal sind in Siegen Vertreter des Judentums, des Islam und der beiden Kirchen auf einem Podium miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch gekommen. Gesprächsthema war der Beitrag, den die Religionen zum Zusammenleben in der Gesellschaft leisten können. Im Zentrum des Gespräches standen dabei die Begriffe Anstand, Moral und Respekt.

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Sakrale Kunst

  • 13.12.2018

Rietberg. Aus Anlass des Jubiläums „400 Jahre Gründung des Franziskanerklosters Rietberg 1618–2018“ zeigt das Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch bis zum 13. Januar die Ausstellung „Sakrale Kunst in Rietberg. Zeichen und Bildwerke christlicher Frömmigkeit aus mehreren Jahrhunderten“. Die Objekte ermöglichen einen anschaulichen Überblick über die Vielfalt und den Reichtum künstlerischen Schaffens im Dienste christlicher Frömmigkeit in der ehemaligen Grafschaft Rietberg. Ein besonderes Augenmerk richtet die Ausstellung auf die Leistungen einer für die ostwestfälische Region und ihre Gläubigen geschaffenen Kunst, die den jeweiligen Zeitgeist und seine religiöse Anschauung widerspiegelt.

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