Oder anders

  • 19.01.2017

Weil das Leben ja ansonsten ziemlich langweilig wäre, hat sich die Menschheit eine Reihe von – sagen wir – interessanten Gedenktagen ausgedacht. Am 25. Januar kommt so einer. Da begeht die Welt den „Opposite Day“, den Gegenteiltag. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, einmal alles anders zu machen, alles in sein Gegenteil zu verkehren.

weiterlesen

Krippe und Sarkophag

  • 11.01.2017

Nanu, war dieses Bild nicht kürzlich schon mal im Dom? Ja, war es, zu Weihnachten auf Seite 16. Jene Ausgabe hat viele Leser am 22. Dezember erreicht, am Donnerstag vor Heiligabend, auch Pfarrer Butzkamm aus Dortmund, den viele Menschen von Reisen, Büchern und Beiträgen für den Dom kennen. Er hat an jenem 22. Dezember sofort diesen Beitrag geschrieben. Sechs Tage später, am 28. Dezember, ist er gestorben. Damit ist dieser Text, der die Verbindung zwischen Geburt und Tod herstellt, auch eine Art Vermächtnis. Er schreibt:

weiterlesen

Zeichen der Einheit

  • 06.01.2017

Aus dem Gefängnis heraus schrieb der Apostel Paulus – oder jemand in seinem Namen – den christlichen Gemeinden in Kleinasien einen grundlegenden Brief über die Kirche. Diese entstand gerade erst und doch gab es schon Grund zur Mahnung

weiterlesen

Gottes Angesicht leuchtet

  • 23.12.2016

Das neue Jahr beginnt in der Kirche mit einer der schönsten Bibelstellen, dem aaronitischen Segen, nachzulesen in dieser DOM-Ausgabe auf S. 16 als erste Lesung.

weiterlesen

Achtung, Achtung: Der Stammbaum Jesu

  • 16.12.2016

Was für Lektoren die Pfingstlesung ist für viele Zelebranten das Evangelium des Heiligen Abends: der Stammbaum Jesu nach Matthäus. Ein schwer zu sprechender, meist unbekannter Name reiht sich an den anderen, dann noch ein gleichförmiger Satzbau. Da einigermaßen fehlerfrei durchzukommen, braucht schon Konzentration. Auch beim Zuhören.

weiterlesen

Kraftübertragung

  • 07.12.2016

„Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“, so heißt es zu Beginn des Johannesevangeliums. Ach, wenn das so einfach wäre mit dem Kontakt zu Gottes Wort, wenn es doch so selbstverständlich anwesend wäre. Der Satz schildert genau das Problem: Fleisch werden meint lebendig werden und lebendig heißt vergänglich. Sprich: Das Wort bzw. die Sprache ist vergänglich und muss immer wieder neu gesprochen, neu gefunden werden. In diesen Tagen erscheint die neue Bibelübersetzung, also der neueste Versuch auf katholischer Seite, das Wort Gottes in eine Sprache zu übertragen, die heute verstanden wird, die aber auch nicht zu banal daherkommt.

weiterlesen

Die Aufblüherin

  • 02.12.2016

Es gibt Heilige, die hat es gar nicht gegeben. Und doch ist das, wofür sie stehen, wahr – und wichtig. Die heilige Barbara gehört in diese Kategorie.

weiterlesen

Streitbar und großzügig

  • 25.11.2016

Zum Namen Emma fallen einem zwei Dinge ein: Da ist zunächst mal die gleichnamige Zeitschrift, die man jedoch in katholischen Kreisen selbstverständlich eher vom Hörensagen kennt (oder?), allerdings weiß man doch, dass dies eine streitbare Frauenzeitschrift im Dienst der Emanzipation ist, weswegen sie so heißt. Emma ist die Kurzform von Emanzipation.

weiterlesen

Der Königsmacher

  • 17.11.2016

Egal ob Familienfeier, Sitzung oder dieser Artikel hier: etwas gut zu Ende zu bringen, ist eine Herausforderung. Nicht nur jedem Anfang, auch jedem Ende wohnt ein Zauber inne, weswegen manche sagen, man solle Dinge vom Ende her denken. Das Kirchenjahr endet mit dem Christkönigssonntag.

weiterlesen