Erlöste Welt?

  • 04.03.2016

„Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst“, das ist gewissermaßen ein Kehrvers der Kreuzwegandacht, die auch ins neue Gotteslob aufgenommen worden ist. Sie beginnt unter Nr. 683.

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Sehen und Erkennen

  • 26.02.2016

Die Zeichnung von Monika Bartholomé im Gotteslob auf S. 709, also unter der Nummer 602, Ziffer 8, ist trügerisch eindeutig. Man sieht – ist doch klar – zwei Boote, die wahrscheinlich im nächsten Moment zusammenstoßen werden.

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Reduktion

  • 19.02.2016

Fasten heißt verzichten, heißt sich reduzieren, möglichst auf das Wesentliche. Doch wann ist man an diesem Punkt angekommen? Das weiß man vorher nie, weil man die Trennlinie zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem gar nicht so scharf ziehen kann. Sicher ist aber, dass man dem Wesentlichen eher durch Weglassen näher kommt und seltener durch Hinzufügen.

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„Zeichnen ist Zwiesprache“

  • 12.02.2016

Seit zwei Jahren ist das neue Gotteslob nun schon im Gebrauch. Die ersten Liednummern sind vertraut, „Großer Gott, wir loben dich“ hat jetzt Nr. 380, nicht mehr 257. Eine grundsätzliche Neuerung im Vergleich zum Gotteslob von 1975 ist die Aufnahme eines neuen Mediums: die Zeichnungen der Kölner Künstlerin Monika Bartholomé. Sie sollen an dieser Stelle während der Fastenzeit betrachtet werden.

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„Gott ließ mich lachen“

  • 05.02.2016

Fröhliche Heiligendarstellungen sind eher selten, dabei gibt es auch hier die eine oder andere Kostbarkeit. Die nachfolgenden Anekdoten konnten naturgemäß nicht daraufhin geprüft werden, ob sie sich wirklich so zugetragen haben. Aber wahr sind sie in gewisser Weise alle. Die Überschrift zu diesem Artikel ist ein Zitat Saras aus dem Buch Genesis.

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Ein freier Mann

  • 29.01.2016

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest Darstellung des Herrn. Das Evangelium dieses Tages enthält den wunderschönen Lobgesang des Simeon: „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast.“ Am 2. Februar 1945 starb – nach allem, was man weiß: in dieser Gewissheit – im Alter von 37 Jahren der Jesuitenpater Alfred Delp. Auf dem Weg zum Strang soll er dem Gefängniswärter gesagt haben: „In wenigen Augenblicken weiß ich mehr als Sie.“

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„Madre Angela“

  • 22.01.2016

Nein, es geht nicht um „Mutti“ in diesem Artikel, sondern um die heilige Angela von Merici. Auch sie trägt diesen mütterlichen Titel, jedoch aus anderen Gründen als die Bundeskanzlerin. Bei ihr hat es tatsächlich mit Respekt und Zuneigung zu tun.

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Beängstigend mutig

  • 15.01.2016

Lebensgeschichten von Märtyrern sind ja an sich dazu da, einem Mut zum Glauben zu machen. Sie erzählen von tapferen Menschen, die in der Bedrängnis standhielten. Die meisten von ihnen lebten vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden, als die Zeiten noch ganz andere waren. So kann man sich durch den zeitlichen Abstand irgendwie beruhigt zurücklegen und sie in frommer Betrachtung bewundern.

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Weihnachten – eine Verwandlung kommt über die Welt

  • 18.12.2015

Je näher Weihnachten rückt, umso mehr häufen sich in Kino und Fernsehen Geschichten über magische Welten, über Prinzessinnen und Prinzen, verwunschene Schlösser und Wälder, Hexen, Feen und Zauberer.

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