Im Inneren des Turmes

  • 29.04.2016

Die Marktkirche in Paderborn ist eine Jesuitenkirche, sie sieht etwa so aus wie viele barocke Jesuitenkirchen auf der Welt und das heißt: Sie hat keinen Turm. Außen jedenfalls, denn innen hat sie derzeit einen.

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Die Unerschrockene

  • 22.04.2016

Das Wort Patronin ist im gewissen Sinne eine Unmöglichkeit der deutschen Sprache. Das mittelhochdeutsche „Pa­tron“ ist ein männliches Wort, weil es eine Funktion beschreibt, von der irgendwer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, sie sei für Männer: Schutzherr, rechtlicher Vertreter.

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Am Anfang ist der Pförtner

  • 15.04.2016

Pfingsten 1934 in Rom. Die äußerst symbolträchtige Heiligsprechung eines Deutschen steht an. Papst Pius XI. wendet sich an die Pilger: „Dann beglückwünschen wir ganz Deutschland, ganz besonders aber Bayern, in einer so ernsten geschichtlich-bedeutsamen und schweren Stunde, die es eben durchlebt; ernster und schwerer.

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Mut zur Barmherzigkeit

  • 08.04.2016

Neben den leiblichen Werken kennt die Tradition auch die geistigen Werke der Barmherzigkeit, in der vorherigen Dom-Ausgabe ging es um die ersten vier Werke.

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Trauernde trösten

  • 01.04.2016

Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit sollen die Gläubigen die „Werke der Barmherzigkeit“ neu entdecken. Das regt Papst Franziskus in seiner Bulle „Misericordiae vultus“ an. Eine alte Tradition, früher kannte jeder Christ die Liste auswendig, um sein eigenes Handeln davon leiten zu lassen, mittlerweile hat sich Staub über dieses Traditionswissen gelegt.

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Exsultet: Vorzeichen und Ouvertüre

  • 24.03.2016

Mit einer eindrucksvollen Lichtfeier beginnt die Feier der Osternacht nach Einbruch der Dunkelheit bzw. vor der Morgendämmerung des Ostersonntags. Elemente dieser Lichtfeier sind die Segnung des Feuers, die Entzündung und der Einzug der Osterkerze als Symbol für Christus, das Licht, in die dunkle Kirche sowie das feierliche Osterlob. Dieses feierliche Osterlob wird nach seinem lateinischen Anfangswort auch Exsultet genannt.

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Sieh, wohin ich dich führe

  • 18.03.2016

Kreuzzeichen kennt jeder. Sie sind auch älter als das Christentum. Sogar auf Wahlzetteln muss man sein Kreuz machen. Aber Christen haben sich für Anderes entschieden, als sie das Kreuz in den Kirchen aufrichteten. Selbstverständlich war das nicht und geschah auch erst nach einigen Jahrhunderten. Erinnert das Kreuz doch an den gewaltsamen Tod Jesu, in dem zugleich menschliche Gewalttätigkeit und Verblendung als auch die den Tod überwindende Liebe Gottes sichtbar wurde.

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Mutprobe Leben

  • 14.03.2016

Der Deutsche an sich hat es gern sicher. Dafür hat er sich allerlei Vorschriften, Siegel und Beauftragte ausgedacht und installiert, die einem das Leben nicht immer leichter, aber dafür sicherer machen. Auf S. 469 im Gotteslob, gegenüber den Nummern 403 und 404, ist eine Zeichnung der Kölner Künstlerin Monika Bartholomé zu sehen, die offenkundig eine Leiter zeigt.

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Erlöste Welt?

  • 04.03.2016

„Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst“, das ist gewissermaßen ein Kehrvers der Kreuzwegandacht, die auch ins neue Gotteslob aufgenommen worden ist. Sie beginnt unter Nr. 683.

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