Ein Treffpunkt für Ausgestoßene

  • 09.09.2016

Dortmund. Wenn Katrin Lauterborn im Frühstücksraum der ökumenischen Wohnungslosen-Initiative „Gast-Haus statt Bank“ unterwegs ist, bleibt sie nicht lange unentdeckt. Ein bärtiger Mann spricht sie an. Er will wissen, ob er morgen Geld bekommt. „Hast du das Gespräch nicht geführt?“, fragt Lauterborn zurück. Man merkt: Die beiden kennen sich bereits länger, haben öfter miteinander diskutiert.

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Die Heilige aus den Slums

  • 01.09.2016

Rom (KNA). Wer an Mutter Teresa denkt, hat ein ganz bestimmtes Bild vor Augen: eine kleine, gebückte Frau in weißblauem Gewand, die Hände gefaltet, das Gesicht zerfurcht. Viele Menschen haben den „Engel von Kalkutta“ schon zu Lebzeiten wie eine Heilige verehrt. Nun wird die berühmte Missionsschwester wie erwartet am 4. September heiliggesprochen, 19 Jahre nach ihrem Tod. Papst Franziskus leitet den Festakt auf dem Petersplatz in Rom.

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Zuverlässig und fromm

  • 26.08.2016

Dortmund. Warum wird ein Mönch, der bereits 1922 verstorben ist, noch immer von zahlreichen Menschen im gesamten Erzbistum Paderborn verehrt, obwohl sein Leben alles andere als aufsehenerregend war? „Nein, Bruder Jordan war nicht spektakulär, er war eher kränklich und lebte zurückgezogen in der Klostergemeinschaft.“ Auch der Franziskaner-Bruder Klaus Albers ofm und Annette Stöckler vom Bruder-Jordan-Werk können die Verehrung nicht zu 100 Prozent fassen.

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„... in 14 Tagen könnte auch ich dabei sein.“

  • 19.08.2016

Warstein. Mehr als 200 000 Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 ermordet, weil sie psychisch krank oder behindert waren. Die Opfer galten den Nationalsozialisten als „unwertes Leben“. Gottfried Ellinghaus, Patient der Heilanstalt Warstein, war einer von ihnen. Verzweifelt suchte er Hilfe, um den Mördern zu entkommen. Ein durch Zufälle erhaltener Briefwechsel mit seinem Bruder dokumentiert den dramatischen und tragischen Kampf um das Leben von Gottfried Ellinghaus.

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Märtyrer der Versöhnung

  • 12.08.2016

Freiburg/Oswiecim (KNA). Im Keller des Todesblocks von Auschwitz ist das Grauen bis heute spürbar: niedrige Betonverliese, in die durch vergitterte Löcher kaum ein Lichtstrahl fällt. Wen die Nazis hier einpferchten, der sollte verhungern. Oder ersticken. Vor 75 Jahren, am 14. August 1941, starb hier der polnische Franziskanerpater Maximilian Kolbe. Eine Episode der Vernichtungsmaschinerie von Auschwitz – und doch ist Kolbes Todeszelle bis heute ein wichtiger Gedenk­ort.

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Die Macht der Barmherzigkeit

  • 05.08.2016

Krakau. Mit einer Vigilfeier und der Abschlussmesse mit Papst Franziskus ist der Weltjugendtag am vergangenen Wochenende in Krakau zu Ende gegangen. Mit dabei waren während des großen Glaubensfestes auch etwa 500 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Erzbistum Paderborn.

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„Heil in einer unheilvollen Zeit“

  • 29.07.2016

Paderborn. Zahllose Opfer bei Terroranschlägen, ein Amok­lauf in München mit Verletzten und Toten – vor diesem Hintergrund erlebten die Besucher der kirchlichen Feiern in diesem Jahr einen nachdenklich machenden Libori-Auftakt.

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„Die Welt braucht jetzt Frieden“

  • 22.07.2016

Krakau (KNA). Der Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz hofft auf möglichst viele junge Menschen, die zum Weltjugendtag Ende Juli mit Papst Franziskus in die zweitgrößte Stadt Polens kommen – auch aus Deutschland. Das sagte Dziwisz, früherer Sekretär des im Jahr 2005 gestorbenen polnischen Papstes Johannes Paul II., in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

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Kraftquelle für das Dorf

  • 15.07.2016

Lichtenau-Kleinenberg. Die Stadt Kleinenberg könnte als Musterbeispiel dafür dienen, dass die Provinz im Vergleich zur Stadt abgehängt wird. Weit entfernt von wirklich großen Städten scheinen die Perspektiven Kleinenbergs gegen Null zu schrumpfen. Wer hier wohnen will, muss zur Arbeit pendeln. Wer studiert, zieht weg. Dennoch hat Kleinenberg in den vergangenen Jahren wieder an Attraktivität gewonnen. Und das hat auch mit Menschen wie Petra Schumacher und Ewald Reichstein zu tun.

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