
Prälat Alfons Hardt vollendet 75. Lebensjahr
Erzbischof Bentz gratuliert dem früheren Generalvikar zum Geburtstag am 2. März / Glück- und Segenswünsche aus Erzbistum und Weltkirche.
Domdechant Apostolischer Protonotar Alfons Hardt vollendet am 2. März 2025 sein 75. Lebensjahr. Der 1950 in Menden im Sauerland geborene Priester des Erzbistums Paderborn leitete als Generalvikar des Paderborner Erzbischofs 18 Jahre lang – von 2004 bis 2022 – das Erzbischöfliche Generalvikariat, die Verwaltungsbehörde des Erzbistums. Im Paderborner Metropolitankapitel wirkt Prälat Hardt weiterhin als Domdechant. Den früheren Generalvikar von Erzbischof Hans-Josef Becker erreichen Glück- und Segenswünsche von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz sowie von zahlreichen Menschen aus dem Erzbistum Paderborn und der Weltkirche.
„Unser Erzbistum, in dem Du seit 44 Jahren als Priester wirkst, verdankt Dir sehr viel“, würdigt Erzbischof Dr. Bentz den Jubilar. „Mit Deinem verlässlichen Engagement und fundierten Wissen bist Du meinem Vorgänger ein kluger Berater gewesen, hast ihm den Rücken gestärkt und ihn ergänzt“, unterstreicht Erzbischof Dr. Bentz. Die Besonnenheit und Bescheidenheit, die Treue und „stets eine gute Portion Gelassenheit“ von Prälat Alfons Hardt seien auch den Mitarbeitenden des Erzbischöflichen Generalvikariats in Erinnerung.
Klare Vorstellungen
„Du hattest klare eigene Vorstellungen und zugleich viel Vertrauen in die Kompetenz derer, die mit Dir zusammenarbeiteten. Vieles konntest Du in guter Weise zulassen und ermöglichen und hast so die Eigenverantwortung aller gestärkt.“ Erzbischof Dr. Bentz, der bis zu seiner Ernennung zum Paderborner Erzbischof Generalvikar des Bischofs von Mainz war, erinnert sich an die Begegnungen der Generalvikare auf Bundesebene und schreibt: „Hier durfte ich profitieren von Deiner reichen Erfahrung, die mir ebenso seit einem Jahr in Paderborn hilft, in meinem neuen Amt Fuß zu fassen. Dafür bin ich Dir von Herzen dankbar!“
Alfons Hardt wurde am 2. März 1950 in Menden im Sauerland geboren. Nach dem Abitur 1968 absolvierte Alfons Hardt zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften in Münster und legte 1976 seine Zweite Juristische Staatsprüfung ab. Anschließend studierte er Theologie und Philosophie in Paderborn und München. Am 6. Juni 1981 wurde er von Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe war er zwei Jahre Vikar im nordhessischen Bad Arolsen. 1983 wurde er Ehebandverteidiger am Erzbischöflichen Offizialat Paderborn, zeitgleich war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theologischen Fakultät Paderborn. 1988 folgte die Ernennung zum Offizialatsrat, ein Jahr später zum Diözesanrichter und 1991 zum Vizeoffizial. Parallel arbeitete Alfons Hardt von 1983 bis 2002 als Gemeindeseelsorger in Salzkotten-Oberntudorf.
Leitung des Bereichs Pastorales Personal
Alfons Hardt wurde 1998 mit dem Titel des Päpstlichen Ehrenkaplans (Monsignore) geehrt. Zwei Jahre später übernahm er die Leitung des Bereichs Pastorales Personal – früher: Zentralabteilung Pastorales Personal – im Erzbischöflichen Generalvikariat und wurde zudem Wirklicher Geistlicher Rat, 2002 dann Päpstlicher Ehrenprälat. Von 2002 bis 2003 war Alfons Hardt diözesaner Beauftragter für die Überprüfung von Vorwürfen und Fällen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche und Mitarbeiter des Erzbistums Paderborn.
2003 wurde Alfons Hardt stellvertretender Generalvikar und Domkapitular. Ein Jahr später ernannte Erzbischof Hans-Josef Becker ihn zu seinem Generalvikar. 2009 übernahm er zusätzlich das Amt des Domdechanten im Paderborner Metropolitankapitel. Papst Benedikt XVI. verlieh Alfons Hardt 2012 den Päpstlichen Ehrentitel eines Apostolischen Protonotars. Mit der Annahme des Rücktritts von Erzbischof Hans-Josef Becker als Paderborner Erzbischof durch Papst Franziskus im Oktober 2022 endete die Tätigkeit von Alfons Hardt als Generalvikar des Paderborner Erzbischofs.
Von 2007 bis 2019 war Prälat Alfons Hardt Vorsitzender der Rechtskommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Von 2019 bis 2022 war er Mitglied im neu installierten Verbandsrat des VDD.